Allgemein Bücher Lesetipps Let's Read in English

Let’s read in English: Teresa Burrell, unsere Autorin des Monats im März

  1. Erzählen Sie uns doch bitte ein wenig über sich und Ihre Bücher.

Ich wurde als das jüngste von neun Kindern in Minnesota geboren. Als ich fünf Jahre alt war, fuhren wir zum ersten Mal nach Kalifornien. Dort haben wir für die kommenden fünf Jahre den Winter verbracht, während mein Dad versuchte, als Erntehelfer Arbeit zu finden. Er half bei der Getreideernte, beim Kartoffellesen, bei der Orangenernte und allem anderen, das er finden konnte. Als ich zehn war, bekam mein Vater eine feste Stelle und wir blieben in Kalifornien.

Ich bin eine ehemalige Grundschullehrerin, Unternehmerin und Anwältin. Inzwischen bin ich hauptberuflich Autorin. Zwölf Jahre lang habe ich in San Diego beim Jugendgericht gearbeitet. Die meisten meiner Bücher wurden durch Fälle inspiriert, die dort verhandelt wurden, allerdings sind meine Romane rein fiktiv. Meine Geschichten sind Gerichtskrimis, die eine Menge Einsichten in das Jugendgerichtssystem von Kalifornien bieten. Auch wenn jedes Buch als Einzeltitel gelesen werden kann, tauchen drei Figuren immer wieder auf. Liest man die Bücher also in der richtigen Reihenfolge, kann man erkennen, wie sich die Beziehungen zwischen ihnen entwickeln.

Meine Serie hat auf Amazon mehr als 2500 Bewertungen bekommen und mehrere Preise gewonnen. Während der letzten beiden Jahren war jedes Buch jeden Monat unter den Top 100 in der Kategorie „Kindle Legal Suspense“.

Meine Großmutter war Deutsche. Ihre Eltern wurden beide in Deutschland geboren. Ich habe daher ein ganz besonderes Interesse an Ihrem Land. Eines Tages werden meine Bücher hoffentlich auch ins Deutsche übersetzt.

 

  1. Welches Ihrer Bücher würden Sie den deutschen Lesern als Einstieg empfehlen?

Ich würde Ihnen empfehlen, mit Band 1 zu beginnen, damit Sie sich gut in das rechtliche Verfahren einfinden können. Wenn sich die Leser jedoch besonders für einen der anderen Bände interessieren, muss man kein zwingendes Vorwissen aus den Vorgängern mitbringen. Die richtige Reihenfolge lautet: The Advocate, The Advocate’s Betrayal, The Advocate’s Conviction, The Advocate’s Dilemma, The Advocate’s Ex Parte, The Advocate’s Felony und mein jüngstes Buch The Advocate’s Geocache. Derzeit schreibe ich an Buch Nummer acht.

 

  1. Sie sind Anwältin. Wie viele Fälle aus Ihren Büchern basieren auf tatsächlichen Fällen aus Ihrer Praxis?

Allen meinen Büchern liegt tatsächlich ein wahrer Kern zugrunde. Manchmal lieferte mir ein Fall eine Plotidee und alles andere ist Fiktion. Die Eigenheiten und Macken meiner Richter und Anwälte entsprechen oft denen von tatsächlichen Personen, oder sie sind eine Kombination aus mehreren Menschen. Das Verhalten der Beklagten entspricht der Realität. Allerdings darf ich mir auch eine Menge toller Sachen ausdenken.

 

  1. Viele Fernsehserien spielen im juristischen Bereich. Gibt es eine Serie, die sie mit der realistischen Darstellung der Abläufe beeindruckt hat? Oder gibt es Serien, die Sie sich aufgrund der unrealistischen Handlung nicht anschauen können?

Nur sehr wenige Serien oder Filme spielen im Bereich des Jugendstrafrechts so wie meine Bücher, deshalb wird mein Fachbereich im Fernsehen meistens kaum gezeigt. Einen kleinen Einblick erhält man bei „Law and Order, Special Victims Unit“; die Serie war schon sehr realitätsnah. Ich mag Gerichtsserien und schaue sie mir auch an, aber manch angebliche Abläufe im Gericht nerven mich. Die meisten Szenen im Gerichtssaal spielen sich in der Realität lange nicht so dramatisch ab wie im Fernsehen. Diese sogenannten Einsprüche bei Gericht stören mich dabei am meisten, da es sich dabei oft nicht mal um zugelassene Einsprüche laut Definition der Prozessordnung handelt.

Eine meiner Lieblings-Gerichtsserien war „Boston Legal“. Im Hinblick auf den den Verfahrensablauf war sie meistens sehr korrekt. Trotzdem war sie unrealistisch, denn kein Anwalt dürfte sich im Gericht so benehmen, wie es die Anwälte aus der Serie getan haben. Ich denke, man wollte zeigen, was jeder Anwalt gerne mal vor Gericht sagen würde, aber nicht darf.

 

  1. Wo können die deutschen Leser Sie finden und erreichen?

Alle meine Bücher sind als Taschenbuch, Hörbuch und für den Kindle auf Amazon erhältlich. Auch in vielen Buchläden kann man sie bestellen. Auf Amazon habe ich viele deutsche Fans, die meine Bücher in digitaler Form kaufen. Ich tausche mich gern auf Facebook mit meinen Lesern aus. Sie finden mich unter facebook.com/theadvocateseries. Meine Website finden Sie unter www.teresaburrell.com. Auf Twitter bin ich unter https://twitter.com/teresaburrell unterwegs und meine E-Mail-Adresse lautet teresa@teresaburrell.com. Ich höre wahnsinnig gerne von meinen Lesern. Es ist die beste Schreibmotivation für mich.

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4 Comments

  • Reply
    Antonia Nenn
    März 29, 2016 at 6:27 pm

    Ich kann Teresas Bücher nur empfehlen.Sie ist nicht nur eine gute Schriftstellerin sondern auch eine gute Freundin mit einer bewundernswerten Persönlichkeit.

  • Reply
    Teresa Burrell
    März 30, 2016 at 12:14 am

    Vielen Dank für die netten Worte.

  • Reply
    Susanne B
    April 26, 2016 at 3:00 am

    Auch ich kann Teresa ’s Bücher nur empfehlen!

  • Reply
    Susanne B
    April 26, 2016 at 3:02 am

    Auch ich sage eine gute Schriftstellerin und kann Ihre Bücher sehr empfehlen!

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