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Rezension: „Das Leben ist kein Punschkonzert“ von Heike Wanner

Zum Inhalt:

Drei Schwestern, wie sie unterschiedlicher nicht sein könnten, werden durch höhere Gewalt dazu gezwungen, gemeinsam vier Wochen lang Kartoffelpuffer auf dem Wiesbadener Weihnachtsmarkt zu verkaufen, um das Familiengeschäft zu retten: die durchorganisierte Direktorengattin und Dreifachmutter Melly, die karriereorientierte, aber einsame Caro und die überbehütete Imbissbesitzerin Julia. Und obwohl diese Zeit alles andere als reibungslos vorübergeht, wachsen die drei Frauen jede ein bisschen über sich hinaus und am Ende auch wieder fester zusammen.

 

Meine Meinung:

„Das Leben ist kein Punschkonzert“ ist ein Buch über Wünsche, Träume und Familienzusammenhalt. Jede der drei Schwestern hat einen Wunsch – Melly wünscht sich ein Stück eigenes Leben zurück, Caro sich einen Mann, der sie versteht, und Julia wünscht sich ein wenig Aufregung in ihrem Leben. Und die bekommt sie auch, denn als sie sich das Handgelenk bricht, müssen ihre Schwestern ihr beim Weihnachtsmarktgeschäft unter die Arme greifen.

Natürlich kommt auch die Romantik nicht zu kurz – jedes der drei Töpfchen findet am Ende einen Deckel, wenn auch auf sehr unterschiedliche Art und Weise und in völlig verschiedener Form. Obwohl gleich zu Beginn recht schnell klar wird, wer bei wem für ein Happy End sorgt, macht es trotzdem großen Spaß, die Entwicklung der drei Paare zu verfolgen, auch wenn dabei das eine oder andere Klischee ein wenig mitbedient wird. Mehr möchte ich an dieser Stelle nicht dazu sagen, um nicht zu spoilern.

„Das Leben ist kein Punschkonzert“ entführt auf unterhaltsame Weise in das Leben der drei Protagonistinnen und macht es dem Leser leicht, sich in deren Gefühlswelten hineinzuversetzen. Wunderschön beschreibt Heike Wanner dabei das Weihnachtsmarktgefühl und man glaubt, geradezu den Duft der Kartoffelpuffer und des Apfelpunsches riechen zu können.

Abgerundet wird das Ganze noch durch einige leckere Rezepte im Anhang, von denen ich euch morgen den Apfelpunsch präsentieren werde.

(Übrigens war für mich völlig neu, dass man Mehl in den Kartoffelpufferteig gibt, aber ich probiere das gerne mal aus!)

 

Mein Fazit:

Ein bezauberndes Buch über Wünsche, Selbstverwirklichung und das große Glück, zu einer Familie gehören zu dürfen, das man mühelos an einem Abend wegschmökert und das auch noch im Januar ganz wunderbare Weihnachtsstimmung im Herzen verbreiten kann.

Klare Leseempfehlung!

 

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Autorin: Heike Wanner

Umfang: 304 Seiten

Verlag: Ullstein Taschenbuch

Erscheinungsjahr: 2017

Zur Website der Autorin

Mir wurde auf meinen Wunsch hin vom Verlag ein Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt. Dies hat meine Meinung jedoch in keiner Weise beeinflusst.

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