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Rezension: „Der Teufel im Leibe“ von Felicity Green

Zum Inhalt: Penny Reid ist eine Kräuterhexe, die sich bei den anderen Hexen in Tarbet nicht unbedingt besonderer Beliebtheit cover-teufel-im-leibeerfreut – schließlich ist sie ziemlich eitel, selbstsüchtig und nutzt ihre Hexenkräfte für materielle Dinge aus. Eines Tages findet sie in ihrem Rosengarten ein schwangeres Mädchen und setzt alles daran, dieses zu beschützen, denn die Kleine hat ganz offensichtlich vor jemandem schreckliche Angst. Doch mit Fayes Auftauchen wird eine Kette von Ereignissen in Gang gesetzt, die die Hexen zum Äußersten zwingt.

Meine Meinung: Auch diesmal gefällt mir das Cover sehr gut. Es passt zum Einzeltitel und genauso gut in die gesamte Reihe.

Penny taucht schon im ersten Band auf, allerdings noch nicht als Hauptfigur. Gleichermaßen gibt es mit alten Bekannten aus dem ersten Band „Der Teufel im Detail“ hier ein Wiedersehen. Es empfiehlt sich also, die Bücher in der richtigen Reihenfolge zu lesen.

Die Handlung ist hier deutlich düsterer als im ersten Band und überrascht mit vielen Wendungen. Genauso wie beim Vorgänger schafft es Felicity Green, eine sehr anschauliche Beschreibung der schottischen Highlands zu erzeugen. Besonders gut hat mir auch das viele Kräuterwissen gefallen, das sich ganz natürlich in die Geschichte einfügt. Zudem erfährt man eine Menge über die anderen Hexen und auch die Protagonistin des dritten Teils spielt bereits in „Der Teufel im Leibe“ eine größere Rolle.

Sehr schön lässt sich Pennys charakterlicher Wandel verfolgen. Am Ende der Geschichte ist sie definitiv nicht mehr dieselbe Person wie zu Beginn. Gut gefallen hat mir auch, dass sie trotzdem noch viele Fehler machen darf.

Der Schreibstil ist flüssig, klar und unglaublich bildreich. Man meint direkt, die Landschaft vor sich zu sehen.

Mein Fazit: Ein schönes Buch für kalte Winterabende, das große Lust auf einen Schottlandbesuch macht.

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Autorin: Felicity Green

Genre: Krimi

Verlag: Selfpublished

Erscheinungsjahr: 2016

ISBN: 978-3741270598

 

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