Rezept Rezept zum Buch

Zuckerfreie Joghurt-Gums

Gleich vorab: Dieses Rezept stammt nicht aus dem Buch „Für immer zuckerfrei: Schlank, gesund und glücklich ohne das süße Gift“ von Anastasia Zampounidis, über das ich hier berichtet habe, sondern aus  meiner privaten Rezeptsammlung. Warum? Ich verwende zum Süßen Erythrit, wohingegen Frau Zampounidis ausschließlich mit Honig und Datteln süßt. Letztlich kann also jeder selbst entscheiden, was er hier verwenden möchte; sogar normaler Haushaltszucker wäre möglich, wobei das Ergebnis dann natürlich nicht mehr low carb und auch nicht wirklich gesund ist. 🙂

Genug der Vorrede, los geht’s!

Zutaten:

  • 6 Esslöffel Erythrit
  • 10 Esslöffel Wasser
  • 15 g Gelatinepulver
  • 12 g Götterspeisepulver ohne Zucker (entspricht einem Päckchen aus einer handelsüblichen Packung mit 2 Tüten)
  • 6 Esslöffel ungesüsster Naturjoghurt (z.B. Vollmilchjoghurt oder griechischer Joghurt)

Außerdem:

  • Topf
  • Schneebesen
  • Silikonförmchen (z.B. Pralinenförmchen)

Zubereitung:

1. Den Zucker mit dem Wasser in einen Topf geben und unter Rühren aufkochen lassen.

2. Den Topf vom Herd nehmen und die Gelatine einrühren, bis sie vollständig gelöst ist.

3. Anschließend die Götterspeise einrühren. Gut vermischen, damit es keine Klümpchen gibt.

4. Die Mischung ungefähr 3 Minuten ruhen lassen, damit die Bläschen verschwinden können.

5. Gleichmäßig den Joghurt einrühren, noch einmal circa 3 Minuten ruhen lassen.

6. Silikonförmchen mit kaltem Wasser ausspülen und die Masse hineingeben. Fertig! Jetzt kommt das Ganze für mehrere Stunden in den Kühlschrank. Fest sind die Joghurt-Gums schon relativ schnell nach ungefähr einer Stunde, doch um sie wirklich gut aus der Form zu bekommen, solltet ihr sie mindestens einen halben Tag im Kühlschrank stehen lassen.

Und das war’s auch schon! Jetzt könnt ihr euch die zuckerfreien Joghurt-Gums schmecken lassen. Für das Foto habe ich welche in den Geschmacksrichtungen Himbeer, Zitrone und Waldmeister hergestellt.

Noch ein Wort zum Erythrit:

Erythrit zählt streng genommen zu den Zuckeralkoholen, obwohl es keinen Alkohol enthält. Es wird aber vom Körper insulinunabhängig verstoffwechselt und lässt dadurch nicht den Blutzucker ansteigen. Man bekommt es inzwischen beinahe in jedem Supermarkt und jeder Drogerie. Wichtig ist noch, dass es nur etwa halb so stark süßt wie Haushaltszucker (man muss also etwas mehr nehmen als ihr es vom Zucker gewohnt seid) und einen leicht kühlen Nachgeschmack hat.

Eine weitere Alternative zum Süßen ist Xylitol, das ebenfalls gut zu bekommen ist. Auch hierbei handelt es sich um einen Zuckeralkohol, der in Aussehen und Süßkraft dem Haushaltszucker sehr ähnelt, allerdings deutlich weniger Kalorien hat und auch insulinunabhängig verstoffwechselt wird. Ich würde sagen, es ist der zuckerähnlichste Ersatzstoff von allen. Ich persönlich vermeide jedoch Xylitol, da es tödlich für Hunde sein kann und ich einfach nicht riskieren möchte, dass unsere Hunde womöglich irgendwo mal irgendwas mit Xylitol im Haus finden.

 

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