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    Rezept zum Buch: „In deinem Namen“ von Harlan Coben

    [unbezahlte Werbung, da Rezensionsexemplar]

    Zum Inhalt:

    Fünfzehn Jahre ist es her, dass die Welt des achtzehnjährigen Nap Dumas auf den Kopf gestellt wurde. Damals starben nicht nur sein Zwillingsbruder Leo und dessen Freundin bei einem merkwürdigen Unfall, auch Naps Freundin Maura verschwand spurlos.

    Doch dann geschieht ein Mord, bei dem Mauras Fingerabdrücke am Tatort gefunden werden, und Nap hofft, endlich die Wahrheit über die Vergangenheit zu erfahren. Aber jemand versucht, genau das mit allen Mitteln zu verhindern.

    Meine Meinung zum Buch:

    Der neue Thriller von Harlan Coben präsentiert wieder Spannung vom Feinsten. Mr Coben weiß, wie man erzählt und vor allem eine schlüssige Thrillerhandlung abliefert.

    „In deinem Namen“ (oder: „Don’t let go“ im Original, was ich einen wirklich tollen Titel für dieses Buch finde) erzählt die Geschichte einiger Teenager, die über ein dunkles Geheimnis stolpern, das ihnen zum Verhängnis wird. Obwohl ich keine besonders große Freundin von Verschwörungstheorien bin, hat mich die Handlung gepackt und bis zum Ende mitgerissen. Zwischenzeitlich musste ich sogar mal schnell vorblättern, um meine Nerven zu beruhigen und herauszufinden, ob die eine oder andere Figur überlebt. 🙂

    In der Widmung des Buches und auch in diesem Interview gibt Coben an, dass eine reale Raketenbasis seine Geschichte inspiriert hat. Dieser Fakt allein verleiht dem Buch noch mal einen zusätzlichen Hauch Schrecken mehr, denn plötzlich erscheint die Handlung nicht mehr zwangsläufig wie reine Fiktion.

    Cobens Protagonisten sind keine klischeebeladenen Figuren, sondern häufig so grau statt schwarz-weiß, dass man als Leserin nicht mehr genau weiß, welches Ende man sich eigentlich für die Geschichte wünscht.

    Der Autor lässt seinen Polizisten Nap Dumas nämlich durchaus solche Sätze sagen: „Ich schlage einhändig zu, weil das schneller geht.“ Und zwar nicht zur Selbstverteidigung.

    Auch wird relativ schnell deutlich, dass die Aufklärung der Todesfälle in der Vergangenheit und der aktuellen Morde wehtun wird; nicht nur den Figuren, sondern auch dem Leser, den der Autor bis zur letzten Seite auf eine emotionale Achterbahnfahrt mitnimmt. Obwohl die Täterfrage bis zum Schluss spannend bleibt, ist klar – niemand kommt unbeschadet aus dieser Geschichte heraus. Dass man trotzdem immer weiterlesen will, genau darin liegt für mich Cobens ganz großes Erzähltalent.

    Für alle Fans seiner Myron-Bolitar-Reihe lässt der Autor den Privatdetektiv hier übrigens einen kleinen Gastauftritt absovieren.

    Die Übersetzung:

    Normalerweise halte ich mich mit bewertenden Äußerungen zur Übersetzung zurück, aber Ehre, wem Ehre gebührt. Gunnar Kwisinski hat hier wieder einmal tolle Arbeit geleistet. Natürlich kann man eine Übersetzung eigentlich erst richtig beurteilen, wenn man Ausgangstext und Zieltext miteinander vergleicht, aber wenn ich der Handlung gut folgen kann und das Buch mich emotional berührt, dann hat der Übersetzer auf jeden Fall etwas richtig gemacht. Außerdem kommen keinerlei merkwürdig übersetzte, zu wörtliche Formulierungen vor, und das ist immer ein Plus.

    Übrigens hab ich Harlan Coben auch schon mal persönlich versichert, dass seine deutschen Übersetzungen richtig gut sind. Das bringt mich zu diesen beiden Fotos von der Bouchercon 2016 in New Orleans (Fangirl-Alarm!). Der Mann schreibt nicht nur gut, er ist auch noch richtig, richtig nett. Und groß. 🙂

     

     

     

     

     

     

     

     

     

    Das Rezept

    Mir war ziemlich schnell klar, welchen Cupcake Napolean „Nap“ Dumas, der Amerikaner mit den französischen Wurzeln, bekommen würde. Daher präsentiere ich:

    Rotwein-Cupcakes mit Schokoladencreme

    Zubereitungszeit: ca. 30 Minuten

    Backzeit: 20 Minuten

    Ergibt: 12 Stück

    Ihr benötigt:

    • ein großes Messer
    • Handrührgerät
    • Muffinblech mit Papierförmchen
    • Spritzbeutel mit Sterntülle
    • Kuchengitter zum Abkühlen
    • Wasserbad zum Schmelzen der Schokolade

    Zutaten für den Teig:

    • 75 g Zartbitterschokolade (oder Schokotropfen)
    • 125 g weiche Butter
    • 125 g Zucker

      Rotwein-Cupcake

    • 1 Vanillezucker
    • 2 Eier
    • 125 ml Rotwein
    • 1 Prise Salz
    • 1 Esslöffel Kakaopulver
    • 175 g Mehl
    • 1 Prise Zimt
    • 1 Teelöffel Backpulver

    Zutaten für das Frosting:

    • 100 g Zartbitterschokolade
    • 200 g weiche Butter
    • 200 g Puderzucker

    Anleitung:

    1. Die Zartbitterschokolade für den Teig hacken (oder gleich fertige Schokodrops verwenden).
    2. Den Backofen auf 170°C oder 150°C Umluft vorheizen.  Das Muffinblech mit Papierförmchen auslegen.
    3. Butter, Zucker und Vanillezucker cremig rühren, die Eier einzeln jeweils etwa eine halbe Minute unterrühren.
    4. Den Rotwein (ich habe trockenen verwendet, aber halbtrockener oder lieblicher geht natürlich auch) unterrühren.
    5. Mehl, Kakao, Salz, Backpulver und Zimt miteinander vermischen und portionsweise unter den Teig rühren.
    6. Zuletzt die Schokolade unterheben.
    7. Den Teig in die Förmchen verteilen und auf der mittleren Schiene ca. 20 Minuten backen. Anschließend auf einem Kuchengitter auskühlen lassen.

    Für das Frosting:

    1. Die Schokolade im Wasserbad schmelzen und wieder abkühlen lassen.
    2. Die Butter cremig aufschlagen und langsam die Schokolade hinzugeben. Anschließend den Puderzucker unterrühren.
    3. Das Frosting auf die abgekühlten Cupcakes aufspritzen.

    Guten Appetit!

    Und hier gibt’s das Rezept in der Druckversion.

    Vielen Dank an den Goldmann-Verlag für das Rezensionsexemplar!

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