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Rezept zum Buch: „Doors“ von Markus Heitz

Doors

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Als ich auf der Frankfurter Buchmesse letztes Jahr zum ersten Mal von diesem Projekt hörte, war ich sofort fasziniert. „Doors“ ist Lesen im Baukastenprinzip und Serienstaffel-Format — eine gemeinsame Geschichte zur Einführung, in der wir die Protagonisten und die Umstände ihres Zusammentreffens kennenlernen, und dann kann sich der Leser entscheiden, durch welche Tür er gehen und mit welchem Buch er weiterlesen will: mit „Blutfeld“ ins frühe Mittelalter des 9. Jahrhunderts, mit „Kolonie“ ins Nazi-Deutschland der 40er Jahre oder mit „Dämmerung“ in die Zukunft.

                       (Cover: Droemer Knaur)

Nun muss ich ehrlich zugeben, dass keins dieser Genre für sich zu meinen Lieblingsgenres zählt. Als Einzelbücher hätte ich mir wohl keins davon gekauft. Aber die Idee hinter „Doors“ fand ich wirklich gut und daher habe ich beschlossen, den Büchern eine Chance zu geben. Schon allein die Eingangsgeschichte hat mich gepackt. Ein Vater engagiert nach dem Verschwinden seiner Tochter ein recht eigenwillig zusammengestelltes Team, um sie zu finden. Hier treffen sechs völlig unterschiedliche Charaktere aufeinander. Manche von ihnen sind sich früher schon einmal begegnet, manche sind nicht, was sie vorgeben zu sein, wie der Höhlenforscher Dr. Friedemann und der Personenschützer Spanger. Trotzdem müssen sie zusammenarbeiten, um die Mission erfüllen zu können. Klares Konfliktpotenzial! Aber auch zwischenmenschlich macht Markus Heitz es spannend: Was wird wohl aus dem Parapsychologen Ingo und dem Medium Coco oder der Freeclimberin Dana und dem Ex-Soldaten Viktor werden? Und wird die scheinbar willkürlich zusammengestellte Rettungstruppe es schaffen, Anna-Lena van Dam aus dem unterirdischen Höhlenlabyrinth zu befreien?

Extrem gut gelungen finde ich, wie jedes Teammitglied seinen Beitrag zur Rettung von Anna-Lena leistet, und dass dieser innerhalb der einzelnen Bücher variiert. Warnung: Es fließt auch Blut, und zwar nicht immer dasselbe, wenn ihr versteht, was ich meine. Auch dadurch nehmen die Geschichten jeweils eine unterschiedliche Wendung.

Fazit:

Ich bin wirklich begeistert. Der Autor hat es geschafft, mit demselben „Personal“ drei völlig unterschiedliche Geschichten zu schreiben, die jede in sich überzeugt. Gut finde ich auch, dass den einzelnen Büchern jeweils noch einmal die Eingangsgeschichte vorangestellt ist, auch wenn es die separat zu erwerben gibt. Aber wer später noch einmal eins der Bücher lesen möchte, wird froh und dankbar sein, dass dieser wichtige Teil nicht fehlt. Ich bin schon gespannt auf die zweite Staffel!

Habt ihr die Bücher ebenfalls gelesen? Welche Geschichte hat euch am meisten gepackt?

Da es in „Doors“ darum geht, dass sich hinter dem Offensichtlichen auch noch etwas Unerwartetes verbirgt, habe ich Cupcakes mit „Innenleben“ gebacken. Dekorieren könnt ihr sie im ganz im Zeichen von „Doors“ mit Ausrufezeichen, Fragezeichen oder X.

Doors-Cupcakes

Zubereitungszeit: ca. 40 Minuten

Backzeit: 25 Minuten

Ergibt: 12 Stück

Cupcake Doors

Ihr benötigt:

  • ein großes Messer
  • Wasserbad zum Schmelzen der Schokolade
  • Handrührgerät
  • Muffinblech mit Papierförmchen
  • Kuchengitter zum Abkühlen
  • Spritzbeutel mit Sterntülle
  • Dekozeichen zum Verzieren

 

Zutaten für den Teig:

  • 150 g weiche Butter
  • 100 g Zucker
  • 3 Eier
  • 1 Prise Salz
  • Saft von einer Zitrone
  • 175 g Mehl
  • 1 Teelöffel Backpulver
  • 12 Pralinen

Zutaten für das Frosting:

  • 100 g Zartbitterkuvertüre
  • 100 g Vollmilchkuvertüre
  • 100 g Sahne
  • 25 g Butter

Anleitung:

  1. Den Backofen auf 160°C Umluft oder 180°C Ober- und Unterhitze vorheizen. Die Muffinförmchen mit den Papierförmchen auskleiden.
  2. In einer Schüssel Butter und Zucker mit dem Handrührgerät cremig schlagen.
  3. Die Eier einzeln dazugeben und unterrühren. Den Zitronensaft hinzufügen.
  4. Mehl und Backpulver hinzugeben, verrühren.
  5. Den Teig in die Muffinförmchen füllen, aber nur ungefähr 2/3 hoch. In jeden Cupcake eine Praline stecken.
  6. Im Ofen auf der mittleren Schiene etwa 25 Minuten goldbraun backen. Herausnehmen und abkühlen lassen.

Für das Frosting:

  1. Die Kuvertüre hacken.
  2. Die Sahne in einem Topf bei schwacher Hitze erwärmen und die gehackte Kuvertüre hinzugeben. Gut rühren, bis alles vermischt ist.
  3. Die Butter hinzugeben und verrühren.
  4. Die Masse abkühlen lassen, bis sie fest zu werden beginnt.
  5. Die Cupcakes mit einer Sterntülle und dem Frosting verzieren und je nach Belieben dekorieren.

Guten Appetit!

 

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